Die Therapieform hat als Oberbegriff "Heilung des Inneren Kindes".
Die Heilung bedeutet ein Kennenlernen, Willkommenheißen und Integrieren
des Teiles von uns, den wir als "Verletztes Inneres Kind" vergessen
und in den tiefsten Kellerräumen unserer Seele verdrängt haben.
Die Therapie ist im Wesentlichen eine Gefühlsklärung. Es ist eine
Gesprächstherapie mit analytischem, systemischen, körpertherapeutischen
und szenischen Elementen, in der auch Energiearbeit und Meditation einbezogen
wird.
Jeder Erwachsenen hat eine Kindheit erlebt und die positiven
Erfahrungen aus dieser Zeit geben uns heute als Erwachsene Kraft und Selbstvertrauen,
mit denen wir unser Leben erfüllt und selbstbestimmt zu gestalten vermögen.
Darüber hinaus haben wir unterschiedlich auch negative, verwirrenden oder
schockierende Erlebnisse als Kind gehabt, wo wie uns absolut nicht verstanden
fühlten. Diese belastenden Erlebnisse haben uns vielleicht so überfordert,
dass diese Geschehnisse dem Vergessen anheimgefallen sind, verdrängt, ohne
klare Erinnerung mehr daran. Diesen Teil, das Verletzte Innere Kind wieder spürbar
zu machen, liebevoll hervorzuholen, es zu integrieren als ein Stück von
uns selbst in unser heutiges Erwachsenleben ist kurzgefasst die Beschreibung
des Heilungsvorganges in dieser Therapieform.
Häufig haben schreckliche Kindheitserlebnisse auch unser Selbstbewusstsein und unsere Identität verunsichert: wir wissen bei Entscheidungen manchmal nicht, was wir eigentlich wollen und überlassen anderen die Entscheidung über unser Schicksal. Damit kommen wir ungewollt in eine Co-Abhängigkeit: wir brauchen den anderen, um im Leben zurechtzukommen und fallen sozusagen ins Bodenlose, wenn der andere sich von uns trennt und wir dann allein sind. Der Kontakt mit dem Verletzten Inneres Kind kann uns helfen, aus der Verstrickung mit unserer Vergangenheit herauszukommen und unsere Würde und Selbstachtung wiederzufinden.